Jugendfeuerwehr Ehringshausen


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Wangerooge 2003

Gruppenbild


Gute Leistungen erfordern auch eine gewisse Belohnung, und nachdem die Jugendfeuerwehr Ehringshausen sich seit 1997 jährlich den Kreismeistertitel bei den Mädchen sicher konnte, zudem noch zwei Hessenmeistertitel einheimste und auch die Jungengruppe sehr gute Leistungen aufzuzeigen hatte (Oshtessencupsieger 2002) waren sich die Verantwortlichen um Jugendwart Joachim Well einig, dass dies einer besonderen Anerkennung bedurfte.

So entstand die Idee, einmal eine gemeinsame Woche im Freizeitheim des Vogelsbergkreis auf der Nordseeinsel Wangerooge durchzuführen. Gesagt, getan: Die Vorbereitung hierfür wurden im Winter auf einer 3-Tages Freizeit im Selbstversorgerheim Wirberg getroffen. Hier wurden bereits Belegungspläne, Spiele und andere Aktivitäten besprochen und vorbereitet.

Am Sonntag den 20.07.2003 war es dann endlich soweit und 32 Jugendliche und Betreuer konnten die seit über einem Jahr langersehnte Fahrt nach Wangerooge antreten.

Mit jeder Menger guter Laune und mächtig Begeisterung traf man sich am frühen Sonntagmorgen um 06.30 Uhr beim Feuerwehrgerätehaus um die 7 Stunden staufreie Busfahrt anzutreten. Einziger Wehrmutstropfen: Jugendwart und Hauptorganisator Joachim Well konnte wegen einer akuten Erkrankung die Fahrt nicht antreten und weilte während des gesamten Aufenthalts im Krankenhaus.

Ab Harlesiel ging es in den Nachmittagsstunden mit einer Fähre auf die Insel und per Bahn weiter Richtung Westen zum Freizeitheim. Als man das Jugendheim gegen 20.00 Uhr endlich erreichte waren alle glücklich, aber doch ziemlich geschafft. Nach dem Abendessen wurden die Zimmer belegt, und durch Heimleiter Wolfgang Ryba erfolgte eine kurze Einweisung in die Besonderheiten der Unterkunft.

Die ganze Woche über herrschte herrliches Sommerwetter, so dass alle vorbereiteten Aktivitäten durchgeführt werden konnten: Völkerball, hier auch ein Turnier wo Jugendliche gegen Betreuer spielten und die 9 Betreuer den 23 Jugendlichen hoffnungslos unterlegen waren, Volleyballturnier, KRS (Karten-Rück-Spiel), Montagsrennmaler, Onkel-Willi fliegt zum Mond um nur einige Spiele zu nennen. Besonderen Anklang fand das Betreuersuchspiel. Die Betreuer mischten sich, verkleidet als Bauarbeiter, Matrose, oder einfach nur Zeitung lesend in einem Cafe sitzend unter die Bevölkerung im Dorf Wangerooge und die Jugendlichen mussten sie, in Gruppen aufgeteilt, aufspüren. Das beliebte Wetten dass ?!? durfte natürlich auch nicht fehlen. Hier musste z.B. eine Sandburg, die so groß wie wie Eva Harres war, gebaut werden, zudem musste die Sandburg die Form des neuen Leuchtturms von Wangerooge aufweisen. Sören Ruppert und Christoph Paulus musste ein Lied auf Wangerooge umdichten und so entstand aus dem Lied Michaela von Bata Illic ein neuer Wangeroogesong. Familien-Duell und Ruck Zuck waren von den Betreuern ausgearbeitet worden und fanden bei den Jugendlichen soviel Begeisterung, dass diese sich kurzerhand zusammen setzten und sich diese auch für die Betreuer ausdachten.

Fast täglich ging es an den Strand, wo man in der aussergewöhnlich warmen Nordsee unter Aufsicht der Betreuer seinen Spaß haben, oder einfach nur schwimmen konnte. Ein besonderes Highlight war noch die Wattwanderung, bei der man sich unter sachkundiger Führung auf die Suche nach "Willi dem Wattwurm" machte. Auch für Spaß sorgen diverse Wanderungen Rund um die Insel und in die knapp 4-Kilometer entfernte Inselstadt Wangerooge. Besonderes Lob galt bei allen Teilnehmern dem sehr guten Essen. Zitat : "Ich habe noch nie in einer Jungendherberge so gutes Essen bekommen".

Ein Tagebuch wurde während der Gesamten Freizeit abwechselnd von den Kinder geführt und soll genauso, wie die vielen Bilder, die geknipst wurden, im Herbst zu einer unterhaltsamen Wangeroogeparty beitragen, zu der auch die Eltern der teilnehmenden Kinder eingeladen werden sollen.

Und so kann man sagen, dass die Freizeit ein voller Erfolg war und allen noch lange in Erinnerung bleiben wird. Die teilnehmenden Betreuer Lisa Newald, Katharina Well, Rebekka Heinl, Sindy Möller, Sören Ruppert, Dennis Lein, Kai Dechert, Christoph Paulus wurden von der Ehefrau des Jugendwarts, Ingrid Well, tatkräftig unterstützt, die kurzerhand die Aufgaben des erkrankten Jugendwarts übernommen hatte.

Die Heimreise am Samstag den 26.07.2003 wurde mit gemischten Gefühlen angetreten und man konnte den Gesichtern ansehen, dass die meisten schon wieder davon träumten, mit der JFW in Wangerooge am Strand zu sitzen und den Sonnenuntergang im Meer zu beobachten.

Sonnenuntergang


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